01 Februar 2008

Kernige spinatspätzle - ein grundrez


Der beste freund einer guten soße sind spätzle, sie nehmen sie richtig auf und der genuss ist einer in vollendung.
Gerade bei barbaras spielwiese von käsespätzel gelesen, ein klassiker.
Spätzle sollte man unbedingt selber machen, so etwas kauft man doch nicht. Der kleine aufwand steht in nichts zum genuss von selbstproduzierten spätzle.
Ein spätzlesieb ist was feines, doch es funktioniert auch wenn man den teig durch ein umgedrehtes reibeisen drückt oder es wird eine flotte lotte umfunktioniert. Und die provession an sich ist das spätzle machen mit hilfe einer teigkarte und eines schneidbrettes, einfach gleichmäßiges einschaben, aber je nach menge eine teuflische arbeit.

Rezept für 10 personen als beilage

    250 g cremespinat tk
    250 g ei
    375 g mehl doppelgriffig
    125 g weizengrieß
    salz, muskatnuß

Cremespinat auftauen lassen
-mit dem ei verquirrlen
-mehl und grieß daruntermengen
-mit salz und muskatnuß abschmecken
-gut eine stunde ziehen lassen
-durch ein spätzlesieb in kochendes salzwasser reiben
-aufkochen lassen
-abseihen
-weiterverarbeiten oder mit wasser abkühlen für eine spätere verwendung

!den grieß kann man auch ohne probleme durch mehl ersetzen, dann sind die spätzle allerdings weniger kernig!

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Die sehen lecker aus! Ich mag gerne grünes und Spinat sowieso. Du hast recht, der Aufwand hält sich in Grenzen und selbermachen lohnt sich.

Doppelgriffiges Mehl ist bei uns genauso schwer zu bekommen wie Spätzlemehl. Wo genau der Unterschied ist und ob es überhaupt einen gibt, weiß ich leider nicht.

lavaterra hat gesagt…

Was für ein Superrezept - die Kernigen mag ich besonders gerne, habe aber nicht gewußt, wie's geht! Danke!

lamiacucina hat gesagt…

Kompliment für all die schönen Fotos im Blog. Und da schon das Spätzlerezept sehr gut schmeckt, freue ich mich aufs weiterlesen.