25 Juli 2008

Ein Paradies für Paradeiser



Vor einiger Zeit speiste ich im Gasthof „Zum fröhlichen Arbeiter“ in Burgenland eine Variation vom Steppenrind. Als Beigabe gab es Essiggemüse, unter anderem auch Johannisbeerparadeiser. Etwas was ich zuvor noch nicht gesehen, geschweige denn gegessen habe. Die kleinen Tomaten hatten bei weitem mehr Geschmack zu bieten als die größeren Schwestern und Brüder.

Neulich las ich dann einen Bericht im Stern der von einem Burgenländer Tomatenbauern handelt der an die 3000, in Worten dreitausend, verschiedene Tomatensorten anbaut, darunter viele die im verschwinden begriffen sind. Auch im Bericht erwähnt wurden eben jene Johannisbeerparadeiser.

Wer in der Nähe wohnt sollte unbedingt einmal bei Stekovics vorbeischauen.


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Wem der Weg zu weit ist kann und sollte seine Produkte im gutem Fachhandel, eingelegt in Essig, käuflich erwerben. Nicht nur Tomatiges ist zu haben sondern auch Paprika, Marmeladen und Kompotte aus eigenem Anbau und Verarbeitung.

Es tut gut Leute zu sehen die sich nicht mit der Geschmacksreduzierung unserer Lebensmittel abfinden und auch im großen Stil noch Qualität anbauen.
Einen großen Respekt für Herrn Stekovics und seinen Paradeisern.

Kommentare:

Schnuppschnuess hat gesagt…

Diese Gaststätte muss man alleine schon wegen ihres Namens besuchen. Wie kommt man bloß auf sowas?

KochSinn hat gesagt…

Na ja in manchen Gaststätten wird halt teilweise viel getrunken und da kann es dann schon mal passieren das zu vorgerückter Stunde jemand auf so einen Namen kommt. Habe die Wirtsleute nicht danach gefragt.
Empfohlen wurde uns das Lokal vom Winzer Herrn Velich, der da einen gar köstlichen Wein keltert.