31 Juli 2008

Gemüsebrühe haltbar gemacht



Kleines Gefrierfach oder gar keines?
Keine Lust auf getrocknete Gemüsebrühwürfel?
Die Lösung des Problems ist einfach.

Einwecken heißt die Alternative.

Und das funktioniert so -

    Weckgummis in heißes Essigwasser geben
    -etwas darin herumschwimmen lassen
    -mit klarem Wasser wässern
    -die heiße Gemüsebrühe (oder auch jeglich anderer Fond) gleich nach dem abseihen in die Gläser füllen
    -Deckel mit Gummi drauf und mit Klammern fixieren
    -danach bei 100°C im Einwecktopf oder im Dämpfer (wer hat) 30 Minuten sterilisieren
    -nach dieser Zeit die Gläser herausnehmen
    -abkühlen lassen
    -die Klammern erst im abgekühlten Zustand entfernen.


Das Ergebnis entspricht von der Haltbarkeit ungefähr den Suppenfonds die im Supermarkt erhältlich sind, also auf jeden Fall ein Jahr, und das ohne Kühlung. Vor allem werden keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker benötigt.
Eine feine Sache.

Kommentare:

Christel hat gesagt…

Das mit dem Essig wußte ich nicht, der Rest ist bekannt.
Finde ich die Herstellung der Brühe hier irgendwo?

KochSinn hat gesagt…

Das mit dem Essig hab ich aus dem schlauen Weckbuch und das Rezept für die Brühe kommt in kürze da ich mein Gemüsesuppenrezept veränder habe.

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Irgendwie noch nie gemacht, aber interessant und praktisch eigentlich. Essigwasser ist dann natürlich schon Profieinweckküche ;-) Müsste eigentlich ja auch mit Fleisch- und Fischbrühe funktionieren?

KochSinn hat gesagt…

Funktioniert auch mit Fleisch- und Fischbrühe und auch mit pürierten Gemüsesuppen. Es soll laut dem schlauen Weckbuch nur nicht mit Mehl abgebunden sein, da es dann säuerlich wird.
Es gibt noch viel zu probieren.

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Uh, mit Mehl gebundene Brühen sind auch gar nicht gut ;-)