31 August 2009

Käse mit Musik

Ähnliche Käse mit gleicher Art der Darbringung und zwar mit Musik.
Da wäre einmal der Handkäse aus Hessen, dann der Harzer Käse aus dem Harzvorland (wie ja der Name schon sagt) und zu guter letzt, da regional am leichtesten erhältlich, der Tiroler Graukäse. Gemeinsam ist allen der niedrige Fettgehalt von 1-2%, daher sehr gut zum Abspecken geeignet, und sie werden gerne mit Essig&Öl und frischem Zwiebel zu sich genommen. Das ist sozusagen die Musik zum Käse. Warum Musik genannt? Möglich das die bei der Verdauung dieses köstlichen Essens entstehenden Gase beim verlassen des Körpers an Musik erinnern. Nehmen wir es einfach so hin und genießen die sauer, zwiebelige Käsespezialität.



Rezept für 10 Personen

    1000-1500 g Hand-, Harzer- oder Graukäse
    250g Zwiebel (darf aber je nach Geschmack gerne mehr oder weniger sein)
    Essig und Öl
    Kümmel

Käse etwas aufschneiden und mit Essig und Öl begießen.
Zwiebel in würfeliger oder in Ringen geschnittener Form über den Käse geben und eventuell mit etwas Pfeffer oder Kümmel würzen.
Ein paar Minuten ziehen lassen und dann mit einem kühlen Glas Bier genießen.
Mahlzeit.


Andere Rezepte die Käse beinhalten
Schweizer Wurstsalat
Wirsing-Kartoffel-Käseeintopf
Reislaibchen
Lauchwähe für Bequeme
Gorgonzolasoße
Blauschimmelaufstrich
Schafskäseterrine
Ungarischer Hirtensalat
Käseknödel

26 August 2009

Der Koch aus Milch

Ähnlich dem Grießbrei und doch ganz was anderes, so präsentiert sich der Milchkoch. Eigentlich kommt er ganz nach der Sauce Béchamel nur halt einfach die süße Variante.
Es ist auf jeden Fall was für alle Süßmäuler, alle anderen müssen bei der Béchamel bleiben.




In der „Verfeinerung“ (im Foto mit Zucker und Zimt) sind dabei wenige Grenzen gesetzt und kann der Phantasie freien Lauf gelassen werden. Sollte auf diese kein Verlass sein so ist im Rezept eine Liste mit Vorschlägen zu finden.

Grundrezept für 10 Personen

    3000 g Milch
    225 g Butter
    225 g Mehl
    Prise Salz
    280 g Zucker
    Vanillezucker

Milch in einem Topf bis knapp vor dem Siedepunkt erhitzen (die Erfahrung zeigte dabei das das überkochen der Milch bei mittlerer Hitze gut vermieden werden kann).

In einem Topf mit etwas dickerem Boden bei mittlerer Hitze die Butter zergehen lassen, Mehl zugeben und gut durchrühren bis sich Mehl und Butter gut vereint haben.

Wenn das Mehl etwas aufschäumt mit der heißen Milch aufgießen, Prise Salz, Vanillezucker und den Zucker zugeben und auf kleinster Flamme 10 Minuten unter öfteren umrühren köcheln lassen.

Nun zur Qual der Wahl, was gebe ich dazu??

Einige Vorschläge. Der Milchkoch schmeckt wunderbar mit

  • Zimt und Zucker (dabei bitte den schon verwendeten Zucker einrechnen)

  • Fruchtmus (Himbeere, Heidelbeere, Apfel......)

  • Selbstgemachten oder gekauften Marmeladen

  • Nüsse

  • Mohn

  • Nelken (gemahlen)

  • ...............................


  • Mahlzeit


    Andere Rezepte für das süße Verlangen
    Reisauflauf mit Rosinen und Kokos
    Bananenscheiterhaufen
    Geminztes Schokomus
    Buchteln
    Bananenkrapfen
    Pflaumenschmarren
    Rot-Weißes zum Schweizer Nationalfeiertag
    Macarpone-Kakaomuffin
    Grießschmarren
    Apfelkuchen mit Stich
    Chaikuchen
    Süße Polentaschnitte
    Apfelterrine
    Ofenäpfel
    Brownie mit Kokoscreme
    Bärengeister
    Topfen/Quarkstrudel
    Kaiserschmarren
    Quark/Topfenknödel

    16 August 2009

    Rindfleischreste mit Geliermittel in Form gebracht


    Und wieder einmal werden Reste veredelt zu Tisch gebracht. Gekochtes Rindfleisch findet Verwendung in Salaten oder im Tiroler Gröstl. Verpackt mit Wurzelgemüse, umgeben von klarem Aspik ist es nicht nur ein Augenschmaus, auch geschmacklich von wenig zu übertreffen. Etwas Kren (Meerrettich), einer Essiggurke und ein würziges Brot dazu, was kann es besseres geben. Klar gutes Wetter und ein Bier wären auch nicht schlecht.
    So holen wir aus den Resten das Beste.

    Rezept für 10 Personen:
      400 g gekochtes Rindfleisch
      400 g fein gewürfeltes Suppengemüse (Karotten, Sellerie und Lauch)
      800 g Rindsuppe
      50 g Aspik oder
      40 g Blattgelatine*
      Salz
    Rindfleisch gleich groß würfelig schneiden wie das Gemüse und in eine mit Frischhaltefolie ausgeschlagene (Tipp) Kastenform geben.

    Suppe zum kochen bringen und das Gemüse darin weichkochen, vom Herd nehmen und Aspik oder eingeweichte Gelatineblätter zugeben und gut durchrühren bis sich das Geliermittel aufgelöst hat. Mit Salz abschmecken.

    In die Kastenform zum Rindfleisch gießen. Mit Folie abdecken und in den Kühlschrank für gut 2 Stunden oder noch besser über Nacht stellen.

    Aus der Form stürzen, Folie abziehen und mit einem Messer in Scheiben schneiden. Mit Essiggurke und etwas Kren (Meerrettich) servieren.

    Mahlzeit.

    *Bei der Verwendung von Blattgelatine etwas mehr Salz zugeben da die Gelatine das Salz etwas abmildert und die Sulze kann dann recht fad ausfallen. Beim Aspikpulver ist der Verlust schon ausgeglichen.

    Andere in Form gebrachte Rezepte
    Champignonterrine
    Broccoli-Tomatenterrine
    Schafskäseterrine

    15 August 2009

    Sulzen und Terrinen ohne Falten

    Es wird mit einiger Mühe eine wunderschöne Terrine oder Sulze geschaffen und kaum geliert und gestürzt liegt ein zwar ansehnliches aber mit Falten überzogenes Ding vor uns. Wieder einmal wurde es beim Auslegen der Form nicht geschafft die Klarsichtfolie ordentlich zu fixieren.
    Da hilft mit wenig Aufwand, Zeitlich wie Materiell, der folgende Tipp.

    Terrinenform mit etwas Öl dünn auspinseln und mit Frischhaltefolie auslegen.
    Halbvoll mit Wasser füllen und durch Zurechtziehen der Folie die Falten beseitigen.
    Wasser ausleeren. So sollte mit etwas Übung jegliche Falte verschwunden sein und Sulze und Terrine haben eine schöne ebene Oberfläche.

    07 August 2009

    Fleischloses Gulasch mit Sojakäse


    Das gepresste Eiweiß der Sojabohne eignet sich vor allem für die fleischlose Ernährung und ist in der Zubereitung ziemlich simpel. Klar Eigengeschmack ist so gut wie nicht vorhanden, aber gleiches ist beim Mozarella und einigen anderen Käsesorten auch zu finden, bzw. nicht zu finden . Gerade als Gulasch macht Tofu eine gute Figur und schmeckt richtig fein.
    Desseswegen fix ein Tofugulasch auf den Teller gebracht.

    Es sollte sich allerdings auf eine etwas längere Kochzeit eingestellt werden, denn ein gutes Gulasch braucht seine Zeit. Was allerdings nicht heißen soll das die ganze Zeit neben dem Herd verbracht werden muss, denn die meiste Zeit ist der Deckel drauf und damit keine Zuschauer erwünscht. Den Zwiebel wirklich langsam rösten lassen kann gut eine halbe Stunde dauern. Bei großer Hitze kann sonst schnell mal passieren das er außen schwarz und innen noch roh ist, was später ein lustiges schwarz-rotes Dalmatinermuster abgibt.
    Sollte der Zwiebel nach einer Stunde Kochzeit immer noch nicht die Flüssigkeit abgebunden haben kann mit einem Stabmixer nachgeholfen werden. Mehl zum binden ist überflüssig.
    Die Paprikawürfel können auch weggelassen werden, ich finde das dieser dem Gulasch eine gewisse Frische verleiht.
    Als Beilage ist Polenta fast schon Pflicht, ob schnittfest oder cremig bleibt jedem selber überlassen.

    Rezept für 10 Personen:
      1000 g Zwiebel
      Rapsöl
      140 g Tomatenmark
      70 g Paprikapulver
      140 g Essig
      1200 g Gemüsebrühe
      Kümmel
      -ganz
      500 g Paprika
      1000 g Tofu
      Salz
      Pfeffer
      Majoran
      Knoblauch


    Zwiebel fein würfelig schneiden und bei mittlerer Hitze in Öl langsam rösten bis sie goldbraun sind.

    Tomatenmark zugeben und unter mehrmaligem umrühren mitrösten. Paprikapulver zugeben und gut untermischen und gleich mit Essig ablöschen.

    Etwas einkochen lassen und mit Brühe aufgießen. Mit Salz und Kümmel abschmecken und zum kochen bringen. Auf kleinste Stufe schalten und zugedeckt gut eine Stunde kochen lassen bis die Flüssigkeit vom Zwiebel abgebunden ist.

    Tofu und Paprika zugeben und noch weitere 10-15 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

    Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken und noch kurz ziehen lassen.

    Mahlzeit.



    Andere auf einem Topf basierende Gerichte:
    Wirsing-Käseeintopf
    LinsencurrySellerie-Kartoffel-Apfeleintopf
    Bohneneintopf mit Speck
    Graupeneitopf
    Chili con carne
    Karnergulasch
    Reisfleisch
    Curry auf Glas
    Erbseneintopf mit armen Würstchen
    Bauerneintopf
    Blumenkohleintopf
    Kichererbseneintopf
    Nudeltopf

    01 August 2009

    Reisauflauf mit Rosinen und Kokos

    Süße Aufläufe sind recht schnell gemacht und können im Idealfall sowohl warm wie auch im kalten Zustand verzehrt werden. Gerade jetzt wo der Sommer nun doch endlich auf der Bildfläche erschienen ist wird wahrscheinlich die kalte Version vorgezogen. Sollten doch wieder erwarten die Temperaturen in den Keller fallen so ist schnell ein schwarze Tee gemacht mit einem kräftigen Schuss Rosinenrum.
    Ob nun kalt oder warm, zuerst muss der Auflauf ja mal gebacken werden und so lautet das Rezept.



    Rezept für 10 Personen
      1000 g Milch
      40 g Butter
      260 g Reis
      -Rundkorn
      Vanillle
      Salz
      500 g Hühnerei
      150 g Zucker
      120 g Rosinen
      Rum
      120 g Kokosraspel
      Staubzucker


    Milch, Butter, Vanillearoma, Reis und eine Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen und zugedeckt 20-30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln und anschließend auskühlen lassen. Gelegentlich umrühren nicht vergessen.

    Rosinen eine Stunde oder noch besser über Nacht in Rum einweichen. Vor der Verwendung abgießen und den Rum zur späteren Verwertung für Tee oder Kuchen aufbewahren.

    Den Milchreis mit den restlichen Zutaten gut vermischen und in eine gefettete Form ca. 2-3 Finger dick füllen.

    Im vorgeheizten Rohr bei 150°C Heißluft je nach Höhe 30-40 Minuten backen.

    Mit Staubzucker bestreuen und eventuell mit einer fruchtigen Soße servieren ( Im Bild eine Aprikosensoße).

    Mahlzeit.



    Andere Aufläufe:

    Süß
    Bananenscheiterhaufen

    Pikant
    Cremiges Sellerie-Kartoffelgratin
    Hirsegratin mit Gemüse
    Karottenauflauf mit Ingwer
    Nudel-Gemüseauflauf
    Zucchini-Kartoffelgratin
    Kartoffel-Spinatauflauf