20 März 2010

Mohngugelhupf oder Opium fürs Volk

Einfacher Kuchen der nicht viel Arbeit macht aber mit den Gehzeiten doch recht viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich mache den Kuchen neben meinem normalen Tagwerk und so fällt das gar nicht ins Gewicht.
Und für die „wenige Arbeit“ gibt es einen unvergleichlichen Kuchen mit enorm hohen Suchtfaktor. Ob das vielleicht an den Opiaten im Mohn liegen mag????
Für alle Germ/Hefeteigfetischisten ist das auf jeden Fall schon fast ein muss.
So denn, viel Spaß beim Backen.



Rezept für einen Gugelhupf:

    500 g Mehl
    25 g Germ/Hefe frisch

    100 g Kristallzucker
    100 g Butter
    250 ml Milch

    100 g Hühnereier
    Salz

    Mohnfülle
    180 g Eiweiß
    180 g Zucker
    60 g Semmelbrösel
    120 g Graumohn gerieben

    Butter


Den frischen Germ in das Mehl bröseln und etwas durchmischen.

Milch, Butter und Zucker vermischen und leicht erwärmen (ca. 30-40°C). Die Eier zugeben und zum Mehl geben. Zu einem Teig vermischen aber nicht kneten.

1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Mohnfülle alle Zutaten miteinander vermengen. Eventuell noch etwas Wasser zugeben so dass eine streichfähige Masse entsteht.

Den Teig locker zu einem Quadrat ausrollen. Mit einer Palette die Mohnmasse darauf gleichmäßig verteilen. Einrollen und in eine gebutterte Gugelhupfform geben. Mit etwas flüssiger Butter bestreichen und eine weiter halbe bis ganze Stunde gehen lassen.

Im vorgeheiztem Rohr bei 150°C Heißluft 40 Minuten backen. Aus dem Rohr nehmen und noch in der Form ca. 10 Minuten rasten lassen, dann erst stürzen und auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestreuen und zu einer guten Tasse Kaffee oder Tee genießen.

Mahlzeit.


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