28 Juli 2010

Leberknödel wie der Wille

Leberknödel gehören zu jenen Köstlichkeiten mit denen ich nicht unbedingt etwas anfangen kann, soll aber nicht heißen das ich sie deshalb nicht kochen will oder etwa nicht kann. Kochen ist da kein Problem, aber essen sollen sie dann doch lieber andere die sich mehr aus dieser Spezialität machen als meine Wenigkeit.
So werden die netten Knödel nur auf Wunsch oder in Ausübung meines Berufes gekocht.
Das folgende Rezept gibt wunderbar lockere Knödel, wie gesagt für alle Freunde dieser.


Rezept für 10 Personen:
    275 g Zwiebeln
    50 g Öl

    650 g Knödelbrot
    Majoran
    Pfeffer geschrotet
    20 g Salz
    50 g Mehl

    300 g Hühnerei
    650 g Milch
    600 g Leber faschiert oder 1/3 Milz und 2/3 Leber


Zwiebeln würfelig schneiden und mit etwas Fett glasig schwitzen.

Knödelbrot mit Salz, Majoran und Mehl gut durchmischen

Milch, Eier, Zwiebel und Leber verquirlen und gleichmäßig über das Knödelbrot gießen. Locker durchmengen und ziehen lassen (10-20 Minuten)

Knödel formen und diese dann in kochendes Salzwasser geben, Hitze zurückschalten und 20 Minuten ziehen lassen.

Herausnehmen und in der Suppe, mit Salat oder auf Sauerkraut anrichten.

Mahlzeit


Andere abgerundete Rezepte:
Speckknödel
Käseknödel
Gemüse-Serviettenknödel
Topfen/Quarkknödel

21 Juli 2010

Sommerkrautstrudel

Nachdem es letzte Woche Polentastrudel gab, folgt diese Woche der Krautstrudel und zwar gemacht aus richtig schönem, zarten, frischem Kraut. Dieses verwende ich liebend gerne als Salat, nur diesmal wurde es in Teig verpackt.
Das folgende Rezept funktioniert aber auch genauso gut mit Winterkraut.
Auch wenn dieser Strudel an die etwas kältere Jahreszeit erinnert, was von den momentanen Temperaturen nicht gerade gesagt werden kann und es ziemliche Überwindung gekostet hat das Rohr einzuschalten. So eignet er sich auch in erkalteter Form für den Sommer als Beilage zu gegrilltem Schweinebauch oder Koteletts.


Rezept für 10 Personen:

    600 g Kartoffel geschält

    200 g Zwiebel
    Öl
    1000 g Weißkraut ohne Strunk
    Salz, Pfeffer, Kümmel ganz

    2 St. Strudelteig TK

Kartoffel der Länge nach halbieren und 20 Minuten dämpfen. Auskühlen lassen und grob reiben.

Zwiebel grob würfelig schneiden und mit etwas Öl in einem Topf goldbraun rösten. Kraut grob zusammenschneiden und zum Zwiebel geben. Hitze zurückschalten und zugedeckt garen bis das Kraut noch bissfest ist.

Mit den geriebenen Kartoffeln vermischen und mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Die Masse in zwei Hälften teilen. Einen Strudelteig auf einem Geschirrtuch auflegen und die eine Hälfte der Masse gleichmäßig darauf verteilen. Die Ränder mit Wasser bestreichen und mit Hilfe des Geschirrtuchs einrollen. Auf ein gefettetes Blech legen, mit Wasser großzügig einpinseln und mit Kümmel bestreuen.

Mit dem zweiten Teig genauso verfahren.

Im Rohr bei 180°C Heißluft 20-25 Minuten backen. Herausnehmen, etwas setzen lassen, in Stücke schneiden und servieren.

Mahlzeit.



Und noch mehr in Teig eigeschlagene Sachen:
Polentastrudel
Birnenstrudel
Hackfleischstrudel
Sauerkrautstrudel
Kartoffelstrudel
Topfen/Quarkstrudel

14 Juli 2010

Polentastrudel Teil2

Der Polentastrudel wurde schon einmal gepostet und taucht nun in einer leicht veränderten, vielleicht verbesserten Version wieder auch. Ob besser oder nicht ist Geschmacksache und somit sehr individuell. Mir sagt der aktuelle Strudel mehr zu.

Immer wieder neu an ein Rezept heranzugehen und es dabei eventuell zu verbessern macht bei mir den Spaß am Kochen aus. Wäre das nicht so würde es schnell langweilig werden, da kann es schon mal passieren das von der Grundstruktur eines Rezeptes nich mehr viel übrig bleibt und was gänzlich neues Entsteht. Rezepte sind eine gute Anleitung und ermöglichen eine gleichbleibende Qualität, sollten aber nicht immer sklavisch nachgekocht werden. Also Rezept raushohlen mit Kreativität paaren und draufloskochen.

So soll das überholte Rezept nicht vorbehalten werden, auf ein Neues.


Rezept für 10 Personen:
    800g g Wasser
    7 g Salz
    30 g Butter
    200 g Maisgrieß

    200 g Zwiebel
    200 g Paprika
    200 g Gemüsewürfel
    -Sellerie, Karotten, Lauch
    Olivenöl
    200 g Schafskäse
    Salz
    Pfeffer geschrotet

    2 St Strudelteigblätter TK


Wasser mit Salz und Butter zum Kochen bringen und den Maisgrieß einrühren. Auf kleinste Flamme schalten und zugedeckt unter mehrmaligen umrühren 30 Minuten kochen lassen. Anschließend auskühlen lassen und im erkalteten Zustand in mittelgroße Stücke schneiden.

Zwiebel und Paprika würfelig schneiden und mit den Gemüsewürfeln mit etwas Olivenöl anschwitzen bis der Zwiebel glasig ist. Etwas auskühlen lassen und den Schafskäse mit der Hand grob dazubröckeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Einen Strudelteig auf einem Geschirrtuch auflegen und die Hälfte der Masse gleichmäßig darauf verteilen. Die Ränder mit Wasser bestreichen und mit Hilfe des Geschirrtuchs einrollen. Auf ein gefettetes Blech legen und mit Wasser großzügig einpinseln.

Mit dem zweiten Teig genauso verfahren.

Im Rohr bei 180°C Heißluft 20-25 Minuten backen. Aus dem Rohr nehmen, portionieren und servieren.

Passend dazu: Tomatensoße, Specksoße......

Mahlzeit.

Und zum Vergleichen noch der Link zur ersten Version>>>>>>>>>>>>>

Andere in Teig geschlagene Gerichte:
Birnenstrudel

Hackfleischstrudel
Sauerkrautstrudel
Kartoffelstrudel
Topfen/Quarkstrudel

07 Juli 2010

Aluminierter Zucchini mit Schimmel

Nach einer etwas längeren Blogpause bin ich wieder zurück und ab jetzt soll es wöchentlich einen neuen Artikel geben.
Und da es der Wettergott mit uns gut meint und endlich der erhoffte Sommer mit den richtigen Temperaturen eingekehrt ist gibt es als erstes ein Grillrezept, welches aber genauso gut im Backrohr zubereitet werden kann.

Grillen hat immer noch mit einem großen Prozentsatz Fleisch und Fisch zu tun und vegetarisch sind höchstens die Beilagen oder das Dessert.

Das folgende Gericht ist leicht vorzubereiten, zu transportieren und deshalb auf jeder Grillparty ein nettes Mitbringsel und wird sicherlich jeden Fleischverachter erfreuen, ausgenommen natürlich die Fraktion die auch keine Milchprodukte essen mag. Ich gehöre zu den Omniraptoren und verschmähe so gut wie nichts was auf dem Tisch kommt. Den im eigenen Saft gegarten Zucchini habe ich sofort lieb gewonnen und ist nun jedes mal dabei wenn der Grill angeworfen wird, sei es zum Essen oder wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt zum gleichzeitigen Heizen.


Rezept für 10 Personen:
    Olivenöl
    Alufolie
    1500 g Zucchini
    500 g Gorgonzola
    Salz, geschroteter schwarzer Pfeffer

Zucchini zerkleinern und auf 10 Stück mit Olivenöl leicht eingefettete Alufolie verteilen. Gorgonzola mit den Fingern oder Messer darüber bröseln. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Alufolie zu kleinen Päckchen zusammenfalten so das sie relativ dicht sind.

Auf den heißen Grill legen und je nach Hitze 5-10 Minuten grillen, vom Rost nehmen und mit dem Messer öffnen.

Mahlzeit.



Rezepte für Grillsoßen:
Senfragout
Rot & Heiß
Knoblauchsoße
Kräuterbutter